„HALTUNG ZEIGEN“

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HALTUNG ZEIGEN – DARUM GING ES IM WORKSHOP AM 13.04 in Jena

Der Workshop „Haltung zeigen“, organisiert von Wellemachen e.V. in Zusammenarbeit mit N8KULTUR, widmete sich der Frage, welche Rolle die eigene Haltung im Umgang mit strukturellen Problemen in der Kulturszene spielt.

Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit Themen wie Machtmissbrauch, Diskriminierung und Sexismus – insbesondere im Kontext der Musik- und Kulturlandschaft. Die Teilnehmenden beschäftigten sich damit, wie solche Strukturen entstehen, wie sie wirken und welche Handlungsmöglichkeiten Einzelne innerhalb dieser Systeme haben.

Ein zentraler Aspekt des Workshops war die Reflexion der eigenen Position: Welche Verantwortung trage ich? Wo kann ich eingreifen? Und wie kann ich im Alltag konkret Haltung zeigen? Durch Austausch, Diskussion und gemeinsame Übungen wurde deutlich, dass Haltung kein feststehender Zustand ist, sondern ein fortlaufender Prozess, der aktives Mitdenken und Handeln erfordert.

Darüber hinaus ging es um kollektive Strategien: Wie können sich Akteur*innen in der Szene gegenseitig stärken? Welche Strukturen braucht es, um langfristig Veränderungen anzustoßen? Der Workshop bot Raum, um Perspektiven zu teilen, Erfahrungen einzubringen und gemeinsam Ansätze für eine gerechtere und solidarischere Kulturszene zu entwickeln.

Die inhaltliche Arbeit wurde unter anderem von Anna-Lena Öhmann und Susann Großmann getragen, die im Vorstand von Wellemachen e.V. tätig sind und sich strategisch für mehr Gleichberechtigung und Diversität in der Branche einsetzen.

Der Workshop machte deutlich: Haltung zu zeigen bedeutet, Missstände zu erkennen, sie zu benennen und Verantwortung für Veränderungen zu übernehmen – sowohl individuell als auch gemeinsam.